Author Topic: Vermeidung von "Kriechstrom" an Leuchtstoffröhren  (Read 543 times)

axpa

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Vermeidung von "Kriechstrom" an Leuchtstoffröhren
« on: February 16, 2016, 11:19:52 AM »
Hallo,
ich habe vier Leuchtstoffröhren im Parallelbetrieb an zwei Wechselschalter (220V, Röhren nicht dimmbar).

Die Wechselschaltung funktioniert soweit gut.
Nur habe ich einen Nebeneffekt:

Wenn ich die Schaltung stromlos mache und den Stecker wieder stecke (ohne I/O), dann sind die Leuchtstoffröhren komplett aus. So wie es sein soll, obwohl ja Strom anliegt.

Betätige ich nun die Wechselschalter, gehen die Röhren ein und aus, egal in welcher Kombination ich sie schalte.
So weit auch ok.

ABER: in der Aus-Phase glimmen/flackern sie - wenn auch nur schwach, aber deutlich sichtbar - dauerhaft nach.

Und das kann ich mir momentan nicht erklären.
Ich habe die Wechselschalter nach dem aufgedruckten Stromlaufplan korrekt angeschlossen. Trotzdem kommt irgendwoher ein
schwacher Reststrom...

Ich habe schon daran gedacht, eine Z-Diode einzusetzen, die den Restrom blockiert, aber so ganz sicher bin ich mir da nicht.
Deshalb wollte ich erst einmal Eure kompetente Meinung einholen.

Weiss jemand einen Rat und den Grund der Nebenwirkung ?
Ich sehe wohl im Moment den Wald vor lauter Bäumen nicht...

...vielen Dank im voraus.

Gruß, Axel

WOBSOUND

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Re: Vermeidung von "Kriechstrom" an Leuchtstoffröhren
« Reply #1 on: March 07, 2016, 10:54:35 PM »
Hallo,

was sind das für Röhren? Welche Vorschaltgeräte benutzt du?
Sind da Kondensatoren mit dran, wegen der Phasenverschiebung?

Eine Möglichkeit für dein Problem könnte sein, eine ungünstige Kabellänge!
Induktion und Kapazität könnte das Problem sein. Klingt etwas komisch, kann aber passieren. Bei der Wechselschaltung im OFF Zustand liegen die offenen Adern dicht beieinander. Die wirken wie zwei Antennen. Die 50 Herz reichen da schon aus um ein elektrisches Feld zu erzeugen, welches in den Vorschaltgeräten dazu führen, dass die Spannung hoch gejubelt wird, bei einem sehr schwachen Strom. Das macht sich dann bemerkbar, dass es zu Polarlichter ähnlichen Erscheinungen in der Röhre kommt. Ich enke, einen Kriechstrom, wirst du nicht messen können.Unterbinden kannst du das nur mit einem „Abschlusswiederstand“ Hier würde aber ein Strom fließen, der messbar ist. Das Flackern wäre zwar weg, aber Strom würdest du dann verbrauchen. Was stört mehr? Ach ja, und die Wechselschalter müsstest du durch teure Kreuzschalter ersetzen

 

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